Bildung
Digital Signage im Bildungsbereich: So gestalten Sie Informationen für Lernende und Besucher übersichtlich
Ein digitaler Bildschirm kann dabei helfen, einen Unterrichtsraum zu finden, einen Hinweis zu verstehen oder auf eine Veranstaltung aufmerksam zu werden. Entscheidend ist, welche Informationen Sie anzeigen, wie Sie Wichtiges hervorheben und wie Sie die Inhalte auf den jeweiligen Standort abstimmen. Entdecken Sie vier Beispiele für eine verständliche Kommunikation in Bildungseinrichtungen.

Welche Informationen brauchen Lernende und Besucher?
In Bildungseinrichtungen treffen ganz unterschiedliche Informationsbedürfnisse aufeinander: Wegbeschreibungen zu Unterrichtsräumen, kurzfristige Änderungen, öffentliche Veranstaltungen und Hinweise zum Schul- oder Studienalltag. All diese Mitteilungen können hilfreich sein. Doch nicht jede ist gleich wichtig oder an jedem Standort sinnvoll.
Digital Signage im Bildungsbereich sorgt für mehr Klarheit, wenn jede Mitteilung einen konkreten Informationsbedarf aufgreift. Bevor Sie Inhalte gestalten, sollten Sie klären, wer die Informationen lesen wird, was diese Personen wissen müssen und welche Handlung sich daraus ergeben soll.
Das Wichtigste hervorheben
Stellen Sie die Information in den Vordergrund, die die wichtigste Frage beantwortet: die Raumnummer, einen Raumwechsel, eine Wegbeschreibung oder einen relevanten Hinweis. Ergänzende Details sollten optisch in den Hintergrund treten.
Die Zielgruppe im Blick behalten
Wer die Einrichtung regelmäßig besucht, kennt sich im Gebäude meist aus. Familien, die zum ersten Mal vor Ort sind, benötigen dagegen möglicherweise zusätzliche Orientierungshilfen. Passen Sie Ihre Formulierungen an die jeweilige Situation an.
Zusammengehörige Informationen bündeln
Ordnen Sie Mitteilungen nach Themen wie Orientierung, wichtige Hinweise, Veranstaltungen oder Serviceangebote. So vermeiden Sie, dass dringende Anweisungen zwischen allgemeinen Informationen untergehen.
Informationen auf einen Blick erfassbar machen
Setzen Sie auf aussagekräftige Überschriften, kurze Texte und leicht auffindbare Angaben. Wer durch einen Flur geht, sollte die Botschaft verstehen können, ohne stehen bleiben und einen längeren Absatz lesen zu müssen.
So werden Ihre Mitteilungen in wenigen Sekunden verständlich
Verständliche Kommunikation bedeutet nicht, möglichst viele Informationen zu vermitteln. Entscheidend ist, dass die Angaben zuerst erscheinen, die für eine Entscheidung wichtig sind. Informiert ein Bildschirm beispielsweise über einen Raumwechsel, sollte der neue Raum vor einer ausführlichen Begründung stehen.
Gut lesbare Überschriften, ausreichende Kontraste, klare Abstände zwischen den Elementen und präzise Formulierungen helfen dabei, das Wesentliche schnell zu erfassen. Jeder visuelle Bereich sollte eine eindeutige Funktion erfüllen.
Drei Grundsätze für verständliche Mitteilungen
Eine zentrale Botschaft
Jede Mitteilung sollte ein klar erkennbares Ziel haben. Enthält sie mehrere unterschiedliche Anweisungen, sollten Sie diese voneinander trennen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Ausreichend Kontext
Ergänzen Sie bei Bedarf konkrete Angaben wie Gebäude, Stockwerk, Raum, Eingang oder Treffpunkt.
Wichtige Angaben schnell erkennen
Stellen Sie Datumsangaben, Uhrzeiten und Orte einheitlich dar, damit Leser die benötigten Informationen schnell finden.
Welche Inhalte passen zu welchem Bildschirmstandort?
Dieselbe Mitteilung kann im Eingangsbereich hilfreich sein, an einem anderen Standort jedoch kaum Beachtung finden. Deshalb sollte die Platzierung eines Bildschirms auch die Auswahl seiner Inhalte bestimmen. Denn je nach Bereich haben Lernende und Besucher unterschiedliche Fragen.
Am Haupteingang sind allgemeine Orientierungshinweise meist besonders hilfreich. In der Nähe von Unterrichts- und Seminarräumen bieten sich Mitteilungen zum Schul- oder Studienalltag an. In Gemeinschaftsbereichen können dagegen Veranstaltungen und Neuigkeiten für die gesamte Bildungsgemeinschaft im Vordergrund stehen.
Eingangs- und Empfangsbereiche
Begrüßung, Gebäudeübersichten, Zugänge, Anlaufstellen und Wegweiser für Menschen, die die Bildungseinrichtung zum ersten Mal besuchen.
Flure und Unterrichtsbereiche
Unterrichtsräume, Raumwechsel, Erinnerungen und aktuelle Mitteilungen zum Lehr- und Lernalltag.
Bibliotheken und Gemeinschaftsbereiche
Veranstaltungen, Treffen, Initiativen der Bildungseinrichtung und nützliche Informationen für den Bildungsalltag.

Begrüßung: von Anfang an Orientierung bieten
Bei einem Tag der offenen Tür möchten Besucher sofort erkennen, dass sie am richtigen Ort sind und wohin sie sich wenden können. Eine gelungene Willkommensanzeige verbindet den Namen der Bildungseinrichtung mit einem konkreten Hinweis, ohne den Bildschirm mit allgemeinen Botschaften zu überladen.
Im fiktiven Beispiel von NORTHFIELD CAMPUS kann eine digitale Willkommensanzeige Besucher begrüßen und ihnen den Weg zur Informationsstelle zeigen. Im Mittelpunkt steht die erste Orientierung – nicht die vollständige Vorstellung aller Angebote der Einrichtung.
Wegweisung: klare Wege zeigen und Unsicherheit vermeiden
Wer einen Unterrichtsraum oder ein Gebäude sucht, benötigt eine eindeutige Orientierung. Digitale Wegweiser sind besonders hilfreich, wenn sie ein klar erkennbares Ziel, die richtige Richtung und die wichtigsten Orientierungspunkte auf einen Blick vermitteln.
NORTHFIELD CAMPUS kann beispielsweise den Weg zur Bibliothek und zu den Unterrichtsräumen eines Gebäudes anzeigen. Getrennt dargestellte Ziele und einheitliche Raum- und Gebäudebezeichnungen helfen dabei, unnötige Wege und wiederholte Nachfragen zu vermeiden.


Mitteilungen: Änderungen auf einen Blick erkennbar machen
Wenn sich der Veranstaltungsort oder der Ablauf einer Aktivität ändert, sollte die Mitteilung sofort drei Fragen beantworten: Was hat sich geändert? Wen betrifft die Änderung? Und welche neuen Informationen gelten?
Eine fiktive Mitteilung von NORTHFIELD CAMPUS kann beispielsweise über die Verlegung einer Lehrveranstaltung in einen anderen Raum informieren. Dabei sollte die neue Raumnummer besonders deutlich hervorgehoben werden. Ergänzende Angaben helfen, die betroffene Lehrveranstaltung eindeutig zu erkennen. Lange Erklärungen würden dagegen das schnelle Erfassen der Änderung erschweren.
Veranstaltungen: mit konkreten Informationen Interesse wecken
Ob Vortrag, Workshop oder studentisches Treffen: Ein ansprechender Titel allein reicht für eine informative Veranstaltungsankündigung nicht aus. Damit Interessierte den Termin einordnen können, sollten Thema, Veranstaltungsort und Zeitpunkt klar erkennbar sein.
Auf dem NORTHFIELD CAMPUS kann eine gestaltete Ankündigung für ein Treffen der Bildungsgemeinschaft den Veranstaltungsnamen mit Datum, Uhrzeit und Veranstaltungsort kombinieren. So erkennen Interessierte auf einen Blick, worum es geht, ob die Veranstaltung für sie relevant ist und wann und wo sie stattfindet.

So gestalten Sie klare und verständliche Mitteilungen
Verständliche visuelle Kommunikation beginnt damit, Überflüssiges wegzulassen. Zu lange Überschriften, wiederholte Informationen und mehrere gleich stark hervorgehobene Botschaften können dazu führen, dass wichtige Informationen übersehen werden.
Prüfen Sie vor der Veröffentlichung, ob auch Personen ohne Vorkenntnisse den Zweck der Mitteilung erkennen, die wichtigsten Angaben verstehen und wissen, was sie mit diesen Informationen anfangen sollen.
Drei Fragen für verständliche Mitteilungen auf digitalen Bildschirmen
Ist die Kernaussage verständlich?
Die Überschrift vermittelt die wichtigste Botschaft auf einen Blick, ohne dass ein langer Erklärungstext nötig ist. Ergänzende Informationen unterstützen die Aussage, statt von ihr abzulenken.
Ist der Zusammenhang klar?
Ortsangaben, Gebäudenamen und weitere Orientierungshinweise sind auch für Personen verständlich, die die Bildungseinrichtung zum ersten Mal besuchen.
Sind alle wichtigen Angaben eindeutig?
Datum, Uhrzeit, Raum und weitere praktische Angaben sind gut lesbar, widerspruchsfrei und eindeutig.
Von klaren Mitteilungen zu einer besseren Kommunikation im Bildungsalltag
Entscheidend ist zunächst, welche Informationen die jeweiligen Personengruppen benötigen. Die Beispiele für Willkommensbotschaften, Orientierungshinweise, aktuelle Mitteilungen und Veranstaltungen zeigen, wie Bildungseinrichtungen alltägliche Informationen übersichtlich aufbereiten und leichter zugänglich machen können.
Wenn Inhalte und Kommunikationsziele feststehen, können Sie im nächsten Schritt erkunden, wie sich diese Informationen auf digitalen Bildschirmen in den verschiedenen Bereichen Ihrer Bildungseinrichtung bereitstellen lassen.
Wenn Sie diese Ideen in Ihrer Bildungseinrichtung umsetzen möchten, entdecken Sie die Digital-Signage-Lösung von iMediaGO für Bildungseinrichtungen und erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation in Ihrer Einrichtung.
Häufig gestellte Fragen
Sorgen Sie dafür, dass wichtige Informationen klar ankommen
Entdecken Sie, wie iMediaGO Sie dabei unterstützen kann, Informationen in Ihrer Bildungseinrichtung klar und verständlich zu vermitteln und die Kommunikation vor Ort hilfreicher zu gestalten.
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