iMediaGO Logo

Einzelhandel

So präsentieren Sie Produkte, Preise und Angebote auf Bildschirmen im Einzelhandel

Ein Produkt zu präsentieren bedeutet mehr, als nur ein Bild und einen Preis anzuzeigen. Damit Kunden ein Angebot auf einen Blick verstehen, müssen sie erkennen können, welches Produkt angeboten wird, wie viel es kostet und welchen Vorteil das Angebot bietet. In diesem Leitfaden erfahren Sie anhand von vier anschaulichen Beispielen und praktischen Tipps, wie Sie Produkte, Rabatte, Neuheiten und Werbeaktionen auf den Bildschirmen Ihres Geschäfts klar und verständlich präsentieren.

iMediaGO Editorial7 Min. Lesezeit

So präsentieren Sie Produkte, Preise und Angebote so, dass Kunden sie auf einen Blick verstehen

Ein Bildschirm im Verkaufsraum sollte seine wichtigste Botschaft innerhalb weniger Sekunden vermitteln. Müssen Kunden erst mehrere Preise, Bedingungen und Hinweise entschlüsseln, verliert die Gestaltung an Klarheit.

Entscheidend ist eine klare Informationshierarchie: Zuerst stehen das Produkt oder der wichtigste Vorteil im Mittelpunkt, danach folgt der Preis und schließlich die nötigen Details, um das Angebot richtig einzuordnen. Schriftgröße, Kontrast und Abstände zwischen den Elementen helfen dabei, den Blick gezielt zu lenken.

Nicht jede Kampagne muss dieselben Informationen hervorheben. Bei einem neuen Produkt können das Produktbild und der wichtigste Nutzen im Vordergrund stehen. Bei einem Rabatt sollte dagegen der Unterschied zwischen dem bisherigen und dem aktuellen Preis sofort erkennbar sein.

Wenn Sie noch überlegen, welche Inhalte Sie auf den Bildschirmen in Ihrem Geschäft zeigen möchten, finden Sie Anregungen in unseren Content-Ideen für Bildschirme im Einzelhandel. Hier erfahren Sie, wie Sie Produkte, Preise und Angebote visuell so aufbereiten, dass Kunden sie auf einen Blick verstehen.

DREI GRUNDLAGEN FÜR EINE KLARE GESTALTUNG

Was Kunden zuerst erkennen sollten

  • Produkt klar erkennbar

    Verwenden Sie ein übersichtliches Produktbild, eine kurze Bezeichnung und einen relevanten Vorteil. Vermeiden Sie dekorative Elemente, die vom Produkt ablenken.

  • Preis im Mittelpunkt

    Stellen Sie den Preis ausreichend groß und kontrastreich dar. Bei einem Rabatt sollten der bisherige und der aktuelle Preis klar voneinander zu unterscheiden sein.

  • Angebot leicht verständlich

    Formulieren Sie den Vorteil eindeutig und vermeiden Sie missverständliche Aussagen. Ergänzen Sie bei Bedarf Aktionszeiträume, Mengenangaben oder Bedingungen, damit Kunden das Angebot richtig einordnen können.

Vier Möglichkeiten, Produkte und Angebote auf Bildschirmen zu präsentieren

Der visuelle Aufbau hängt davon ab, welche Botschaft Sie vermitteln möchten. Die folgenden vier Beispiele zeigen, wie Sie die wichtigsten Elemente anordnen können, ohne den Bildschirm mit Informationen zu überladen.

Jede Gestaltung setzt einen anderen Schwerpunkt: ein Produkt erkennen, einen Rabatt verstehen, eine Produktneuheit entdecken oder eine allgemeine Werbeaktion wahrnehmen. Ziel ist es, die Botschaft auch bei einem kurzen Blick auf den Bildschirm verständlich zu machen.

Beispiel einer verkaufsorientierten Produktpräsentation mit hervorgehobenem Produkt, zentralem Produktbild, kurzem Nutzenargument und gut sichtbarem Preis.

Produkt im Fokus: ein Bild, ein Vorteil und ein Preis

Wenn Sie einen bestimmten Artikel hervorheben möchten, sollte das Produktbild als Erstes ins Auge fallen. Platzieren Sie das Produkt vor einem schlichten Hintergrund und ergänzen Sie eine kurze Bezeichnung, damit Kunden es sofort erkennen.

Der Preis sollte gut sichtbar sein, ohne mit einer langen Liste von Produkteigenschaften um Aufmerksamkeit zu konkurrieren. Möchten Sie zusätzlich ein Kaufargument nennen, wählen Sie einen konkreten, leicht verständlichen Vorteil, statt mehrere nebensächliche Botschaften unterzubringen.

Am wirkungsvollsten ist die Gestaltung, wenn alle Elemente dieselbe klare Botschaft vermitteln: Das ist das Produkt – und das ist sein Preis.

Rabattaktion: Zeigen Sie den bisherigen Preis, den aktuellen Preis und die Ersparnis

Bei einer Rabattaktion sollten Kunden die Preise auf einen Blick vergleichen können. Der aktuelle Preis steht im Vordergrund, während der bisherige Preis eindeutig gekennzeichnet und optisch zurückhaltender dargestellt wird.

Wenn Sie einen prozentualen Rabatt angeben, achten Sie darauf, dass er mit den ausgewiesenen Preisen übereinstimmt. Vermischen Sie keine Preisangaben unterschiedlicher Produkte und heben Sie keine hohen Rabattprozentsätze hervor, ohne klarzustellen, für welchen Artikel sie gelten.

Wichtige Aktionsbedingungen, etwa das Enddatum oder die Beschränkung auf bestimmte Produkte, sollten gut lesbar sein – statt nur in einer kaum erkennbaren Fußnote zu stehen.

Beispiel einer Rabattaktion auf einem digitalen Bildschirm mit bisherigem Preis, aktuellem Preis, prozentualer Ersparnis und gut lesbaren Aktionsbedingungen.
Gestaltung zur Präsentation einer Produktneuheit mit Neuheiten-Hinweis, zentralem Produktbild, kurzem Nutzenargument und regulärem Preis ohne Rabatt.

Produktneuheit: Präsentieren Sie das Produkt, ohne es als Rabattangebot darzustellen

Ein neues Produkt braucht keinen Rabatt, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Auch sein Design, eine besondere Produkteigenschaft oder die kürzliche Aufnahme ins Sortiment können im Mittelpunkt stehen.

Setzen Sie auf einen kurzen Hinweis wie „Neu im Sortiment“, ein aussagekräftiges Produktbild und einen Satz, der erklärt, warum sich ein genauerer Blick lohnt. Wenn Sie den Preis zeigen, stellen Sie ihn gut erkennbar dar, ohne einen nicht vorhandenen Preisnachlass zu suggerieren.

So vermeiden Sie, dass Kunden eine Produktneuheit mit einer zeitlich begrenzten Rabattaktion verwechseln. Gleichzeitig bleibt Ihre Botschaft auf das abgestimmt, was Sie tatsächlich anbieten.

Verkaufsaktion: Zeigen Sie klar, für welche Produkte sie gilt

Wenn eine Verkaufsaktion mehrere Artikel oder eine ganze Produktkategorie betrifft, sollte die Hauptbotschaft sofort verdeutlichen, welche Produkte teilnehmen und welchen Vorteil die Aktion bietet.

Eine Aussage wie „Rabatte auf ausgewählte Accessoires“ ist präziser als die Ankündigung eines allgemeinen Preisnachlasses, wenn bestimmte Artikel ausgeschlossen sind. Ergänzend können Sie ein oder zwei beispielhafte Produkte hervorheben, ohne den Bildschirm mit zahlreichen Einzelpreisen zu überladen.

Der Aktionszeitraum und wichtige Bedingungen sollten optisch klar der jeweiligen Verkaufsaktion zugeordnet sein. Entscheidend ist, dass Kunden zuerst erkennen, für welche Produkte die Aktion gilt, bevor sie sich mit den Details beschäftigen.

Beispiel einer Verkaufsaktion mit klar benannter Produktkategorie, hervorgehobenem Aktionsvorteil, ausgewählten Beispielprodukten und gut sichtbarem Aktionszeitraum.

So präsentieren Sie Preise und Rabatte, ohne Ihre Kunden zu verwirren

Ein auffälliger Preis ist nicht automatisch leicht verständlich. Entscheidend ist, wie Preisangaben, Kennzeichnungen und die dazugehörigen Bedingungen zusammenspielen.

Prüfen Sie vor der Veröffentlichung, ob der hervorgehobene Preis tatsächlich zum abgebildeten Produkt gehört und ob Preisvergleiche und Rabatte eindeutig nachvollziehbar sind. Alle Angebotsinformationen sollten gut lesbar sein und keine irreführenden Eindrücke vermitteln.

Fünf Prüfpunkte für eine klare Preisangabe

  • Den aktuellen Preis hervorheben

    Stellen Sie den aktuell gültigen Preis in den Vordergrund. Vermeiden Sie es, mehrere Beträge gleich stark hervorzuheben, wenn dadurch Verwechslungen entstehen könnten.

  • Preisvergleiche eindeutig kennzeichnen

    Wenn Sie einen früheren Preis anzeigen, kennzeichnen Sie ihn eindeutig und heben Sie ihn optisch vom aktuellen Preis ab.

  • Rabattangaben aufeinander abstimmen

    Prüfen Sie, ob Rabattprozente, Preisbeträge und Angaben zur Ersparnis übereinstimmen und sich auf dasselbe Produkt und Angebot beziehen.

  • Angebotsbedingungen gut lesbar darstellen

    Geben Sie Einschränkungen, Mengeneinheiten, die betroffene Produktauswahl oder Gültigkeitszeiträume an, sofern diese für das Verständnis des Preises relevant sind.

  • Lesbarkeit aus der Entfernung sicherstellen

    Prüfen Sie, ob Kontrast, Schriftgröße und Angebotsbotschaft auch aus dem üblichen Betrachtungsabstand gut erkennbar und verständlich sind.

So bleiben Ihre Werbeaktionen klar und aktuell

Selbst eine ansprechend gestaltete Werbeaktion kann ihre Aussagekraft verlieren, wenn sich der Preis ändert, ein Rabatt abläuft oder Angebotsbedingungen angepasst werden. Deshalb gehört die regelmäßige redaktionelle Überprüfung zu einer überzeugenden Präsentation Ihrer Angebote.

Bevor Sie ein Angebot weiterhin auf Ihren Bildschirmen präsentieren, prüfen Sie, ob die Angaben noch gültig sind und mit den aktuellen Angebotsinformationen in Ihrem Geschäft übereinstimmen.

Beispiel für die Überprüfung einer Werbeaktion mit Angaben zu Preis, Rabatt, Gültigkeitszeitraum und Angebotsbedingungen.

Prüfen Sie Ihre Angebote vor der erneuten Anzeige

Überprüfen Sie Produktname und Produktbild, den aktuell gültigen Preis, den beworbenen Rabatt und die geltenden Angebotsbedingungen. Hat eine Werbeaktion ein Enddatum, sollte dieses eindeutig erkennbar sein und zum entsprechenden Zeitpunkt überprüft werden.

Ändert sich eine dieser Angaben, passen Sie die gesamte Gestaltung an. Nur einen Preis auszutauschen, reicht nicht aus, wenn dadurch die prozentuale Ersparnis, die Überschrift oder die Angebotsbedingungen nicht mehr stimmen.

Achten Sie bei Ihren Kampagnen auf eine einheitliche Darstellung. Wenn Sie Preise und Rabatte nach einem ähnlichen Muster präsentieren, finden Ihre Kunden die wichtigsten Informationen leichter wieder – auch wenn die beworbenen Produkte wechseln.

Nachdem Sie festgelegt haben, wie Sie Ihre Angebote präsentieren möchten, erfahren Sie, wie Sie diese Informationen mit einer Digital-Signage-Lösung für den Einzelhandel auf den Bildschirmen in Ihrem Geschäft anzeigen können.

Häufige Fehler, die das Verständnis von Angeboten auf dem Bildschirm auf Bildschirmen zu präsentieren

Eine Werbeaktion kann übersehen werden oder Fragen aufwerfen, wenn bei der Gestaltung nebensächliche Elemente zu stark im Vordergrund stehen. Prüfen Sie deshalb vor der Veröffentlichung, ob Ihre Botschaft klar und verständlich ist.

Sechs Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Zu viele Produkte

    Wenn Sie zu viele Artikel gleichzeitig zeigen, bleibt weniger Platz, um einzelne Produkte und ihre Preise eindeutig zu erkennen.

  • Preise ohne Kontext

    Eine Preisangabe kann missverständlich sein, wenn nicht klar ist, auf welches Produkt, welche Einheit oder welche Variante sie sich bezieht.

  • Widersprüchliche Rabattangaben

    Stimmt der angegebene Rabattprozentsatz nicht mit den ausgewiesenen Preisen überein, führt das zu Verwirrung. Korrigieren Sie solche Abweichungen vor der Veröffentlichung.

  • Zu kleine Schrift

    Wesentliche Angebotsbedingungen müssen aus der vorgesehenen Betrachtungsentfernung gut lesbar sein und dürfen nicht in zu kleiner Schrift untergehen.

  • Unklare visuelle Hierarchie

    Wenn Überschriften, Preise und ergänzende Informationen visuell gleich stark hervorgehoben werden, ist für Kunden nicht erkennbar, worauf sie zuerst achten sollen.

  • Veraltete Angebote

    Abgelaufene Werbeaktionen oder nicht mehr gültige Preise beeinträchtigen die Klarheit Ihrer Angebotskommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Zeigen Sie den Produktnamen oder eine andere eindeutige Produktbezeichnung sowie den aktuell gültigen Preis. Hängt der Preis von einer bestimmten Einheit, Variante, Menge oder relevanten Bedingung ab, müssen diese Angaben verständlich erkennbar sein. Verzichten Sie auf zusätzliche Details, die nicht zum Verständnis des Angebots beitragen.

Bringen Sie Ihre Angebote auf die Bildschirme in Ihrem Geschäft

Jetzt wissen Sie, wie Sie Produkte, Preise und Angebote klar und übersichtlich präsentieren. Entdecken Sie die Einzelhandelslösung von iMediaGO, mit der Sie diese Inhalte auf den Bildschirmen in Ihrem Geschäft präsentieren können.