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Freizeit und Unterhaltung

Wo Sie digitale Bildschirme in einem Freizeitzentrum platzieren und welche Aufgaben sie in den einzelnen Bereichen erfüllen

Ein gut platzierter Bildschirm kann Besuchern helfen, sich zu orientieren, Angebote zu finden oder den Weg zum nächsten Bereich zu erkennen. Doch nicht überall ist die gleiche visuelle Präsenz sinnvoll. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Standorte im Freizeitzentrum, erklären, welche Aufgaben digitale Bildschirme dort übernehmen können und wie Sie diese in die Umgebung integrieren, ohne das Besuchererlebnis zu beeinträchtigen.

Redacción iMediaGO7 Min. Lesezeit
Eingang

Warum der Standort eines Bildschirms seinen Nutzen beeinflusst

Gute Sichtbarkeit allein reicht nicht aus. Ein Bildschirm sollte dort platziert sein, wo seine Informationen Besuchern bei der Orientierung und Entscheidungsfindung helfen.

In einem Freizeitzentrum bewegen sich Besucher zwischen Eingängen, Servicebereichen, Freizeitangeboten und weiteren Einrichtungen. Jeder Bereich stellt andere Anforderungen: den richtigen Eingang finden, die nächste Richtung erkennen oder einen bestimmten Anlaufpunkt ausfindig machen. Deshalb sollten Sie bei der Platzierung digitaler Bildschirme die Besucherwege berücksichtigen, statt lediglich freie Wandflächen zu nutzen.

Ein Bildschirm außerhalb des Sichtfelds kann leicht übersehen werden. An einem engen Durchgang kann er hingegen dazu führen, dass Besucher genau dort stehen bleiben, wo andere vorbeigehen müssen. Ein geeigneter Standort verbindet gute Sichtbarkeit und praktischen Nutzen mit ausreichend Bewegungsfreiheit.

Ziel ist es nicht, das gesamte Freizeitzentrum mit Bildschirmen auszustatten. Entscheidend sind die Standorte, an denen visuelle Orientierungshilfen für mehr Klarheit sorgen und das Besuchererlebnis verbessern können.

So erkennen Sie die Entscheidungspunkte der Besucher

Bevor Sie Halterungen oder Wandflächen auswählen, beobachten Sie, wie sich jemand durch das Freizeitzentrum bewegt, der sich dort noch nicht auskennt. Drei Bereiche verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit.

  • Ankunftsbereiche

    Hier betreten Besucher das Freizeitzentrum oder kommen erstmals mit einem Servicebereich in Kontakt. Ein Bildschirm kann als gut erkennbarer Orientierungspunkt dienen, ohne mit der notwendigen Beschilderung zu konkurrieren.

  • Kreuzungen und Richtungswechsel

    An Kreuzungen, Zugängen zu verschiedenen Bereichen und Weggabelungen sollten Informationen bereits erkennbar sein, bevor Besucher sich für einen Weg entscheiden. Die Position des Bildschirms ist dabei ebenso wichtig wie der Abstand, aus dem sich die Inhalte gut lesen lassen.

  • Aufenthaltsbereiche

    Empfangsbereiche, Wartezonen und Ruhebereiche ermöglichen es Besuchern, Informationen in Ruhe zu lesen. Der Bildschirm sollte sich in die Umgebung einfügen, ohne den Empfangsbetrieb, Sitzgelegenheiten oder Laufwege zu beeinträchtigen.

Mit einem Lageplan des Freizeitzentrums und der Beobachtung typischer Besucherwege können Sie diese Entscheidungspunkte identifizieren, ohne die Anzahl der Bildschirme im Voraus festzulegen.

Wo Sie digitale Bildschirme in den verschiedenen Bereichen eines Freizeitzentrums platzieren

Jeder Bildschirmstandort sollte eine konkrete Aufgabe im jeweiligen Bereich erfüllen. Die folgenden sieben Bereiche helfen Ihnen, geeignete Standorte zu planen, ohne jede freie Wandfläche mit einem digitalen Bildschirm auszustatten.

  • Eingang

    Platzieren Sie den Bildschirm so, dass er vom Eingang aus gut sichtbar ist, ohne Türen oder Laufwege zu versperren. Er sollte Besuchern helfen, das Freizeitzentrum zu erkennen und sich direkt beim Betreten zu orientieren.

  • Empfang

    Wählen Sie einen Standort, an dem die Inhalte bereits auf dem Weg zum Empfangstresen gut lesbar sind, ohne vom Personal oder der vorhandenen Servicebeschilderung abzulenken. Der Bildschirm sollte die Orientierung im Empfangsbereich unterstützen.

  • Wartebereiche

    Nutzen Sie Flächen, die von Sitzplätzen und Aufenthaltsbereichen aus gut sichtbar sind. Vermeiden Sie ungünstige Blickwinkel und Standorte, an denen Besucher immer wieder aufstehen oder sich umdrehen müssen.

  • Flure und Gänge

    Bevorzugen Sie Kreuzungen, Richtungswechsel und Zugänge zu anderen Bereichen. Ein Bildschirm an einem Entscheidungspunkt kann hilfreicher sein als mehrere Bildschirme entlang eines geraden Flurs.

  • Aktivitätsbereiche

    Platzieren Sie visuelle Orientierungshilfen in der Nähe der Zugänge und an den Grenzen der jeweiligen Bereiche, außerhalb stark frequentierter Bewegungsflächen. Die Informationen sollten gut erkennbar sein, ohne die Aktivitäten zu beeinträchtigen.

  • Gastronomiebereiche

    Wählen Sie gut sichtbare Standorte in der Nähe des Eingangs oder des Bedienbereichs, ohne Tische oder Durchgänge zu beeinträchtigen. Der Bildschirm sollte Besuchern helfen, das jeweilige gastronomische Angebot zu erkennen.

  • Ausgang

    Platzieren Sie die visuelle Orientierungshilfe an einer gut erkennbaren Stelle entlang des Weges zum Ausgang, ohne die vorgeschriebene Flucht- und Rettungswegbeschilderung zu ersetzen oder zu verdecken.

Innenansicht eines Freizeitzentrums mit unterschiedlichen Zugängen und gut sichtbaren Orientierungspunkten entlang der Besucherwege.

Ein guter Bildschirmstandort überzeugt entlang der Besucherwege

Stellen Sie sich einen Besucher vor, der das Freizeitzentrum zum ersten Mal betritt. Noch bevor er die Rezeption erreicht, sollte er erkennen können, wohin er sich wenden muss. An einer Weggabelung benötigt er eine gut sichtbare Orientierungshilfe, bevor er sich für einen Gang entscheidet. Nähert er sich einem Aktivitätsbereich, sollte er dessen Zugang erkennen können, ohne mitten im Durchgang stehen bleiben zu müssen.

Diese Perspektive verändert die Planung: Statt Bildschirme gleichmäßig zu verteilen, platzieren Sie sie gezielt dort, wo Besucher Orientierung benötigen. Der Leseabstand, der Blickwinkel beim Annähern und der verfügbare Platz zum Stehenbleiben helfen dabei, den geeigneten Standort zu bestimmen.

Was Sie vor der Standortwahl prüfen sollten

Ein Standort kann auf dem Grundriss ideal erscheinen, sich vor Ort jedoch als ungeeignet erweisen. Bevor Sie sich endgültig festlegen, sollten Sie drei Aspekte prüfen.

  • Sichtbarkeit und Lesbarkeit

    Prüfen Sie, von welchen Stellen aus der Bildschirm sichtbar ist, wie groß der Leseabstand für Besucher ist und ob Reflexionen, Hindernisse oder ungünstige Blickwinkel die Lesbarkeit beeinträchtigen. Überprüfen Sie die Sichtverhältnisse aus der tatsächlichen Annäherungsrichtung der Besucher.

  • Besucherführung und Barrierefreiheit

    Halten Sie Türen, barrierefreie Wege, Durchgänge und Sicherheitsbeschilderungen frei. Berücksichtigen Sie bei Montagehöhe und Positionierung unterschiedliche Mobilitätsvoraussetzungen und beachten Sie die geltenden Vorschriften.

  • Räumliche und technische Voraussetzungen

    Prüfen Sie die Lichtverhältnisse, die Tragfähigkeit der Halterung, die Verfügbarkeit eines Stromanschlusses, die Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten und die Umgebungsbedingungen. Klären Sie die technische Machbarkeit vor der Installation.

Der beste Standort ist nicht unbedingt der auffälligste. Entscheidend ist, dass Besucher die Informationen bequem und sicher lesen können und sich der Bildschirm stimmig in die räumlichen Gegebenheiten einfügt.

So platzieren Sie Bildschirme, ohne die Wege zu überfrachten

Mehr Bildschirme bedeuten nicht automatisch bessere Orientierung

Wenn mehrere Bildschirme auf demselben Wegabschnitt um Aufmerksamkeit konkurrieren, kann dies die Orientierung erschweren. Auch Bildschirme an aufeinanderfolgenden Wänden garantieren nicht, dass Besucher genau dort eine Orientierungshilfe finden, wo sie diese tatsächlich benötigen.

Beginnen Sie an den Stellen, an denen Besucher über ihren weiteren Weg entscheiden: Eingänge, Wegkreuzungen sowie Zugänge zu verschiedenen Bereichen und Serviceeinrichtungen. Prüfen Sie anschließend, ob es Zonen gibt, in denen ausreichende Orientierungshilfen fehlen. Mit dieser bedarfsgerechten Verteilung lässt sich jeder Standort begründen und eine unnötige Mehrfachausstattung vermeiden.

Wichtig ist auch, genügend Raum für die Orientierung zu lassen. Ein Bildschirm sollte Besucher nicht dazu veranlassen, direkt vor einer Tür stehen zu bleiben, eine Warteschlange zu unterbrechen oder einen Durchgang zu verengen. In stark frequentierten Bereichen kann eine Position leicht abseits des Hauptbesucherstroms besser geeignet sein.

Die Grundregel ist einfach: Jeder Bildschirm sollte eine klar erkennbare Funktion für die räumliche Orientierung erfüllen. Wenn zwei Standorte genau denselben Bedarf abdecken, ohne zusätzliche Klarheit zu schaffen, sollten Sie die Verteilung überdenken.

Breiter Flur in einem Freizeitzentrum mit einer Wegkreuzung und ausreichend freiem Raum zur Orientierung der Besucher.

Vom Zonenplan zum Plan für die visuelle Kommunikation

Eine durchdachte Bildschirmplanung beginnt bei den Wegen der Besucher und führt zu einer nachvollziehbaren Auswahl geeigneter Standorte.

Erstellen Sie einen Plan der verschiedenen Bereiche Ihres Freizeitzentrums, kennzeichnen Sie Zugänge und Entscheidungspunkte und markieren Sie die Stellen, an denen eine digitale Orientierungshilfe einen Mehrwert bieten kann. Prüfen Sie anschließend jeden potenziellen Standort hinsichtlich der tatsächlichen Sichtbarkeit, der Besucherströme, der Barrierefreiheit und der technischen Voraussetzungen.

Sie müssen nicht jeden Bereich mit einem eigenen Bildschirm ausstatten. Entscheidend ist, dass Sie für jeden Standort einen nachvollziehbaren Grund benennen können und wissen, welchen Orientierungsbedarf der Besucher dieser Bildschirm erfüllen soll.

Sobald die Standorte feststehen, folgt eine weitere redaktionelle Entscheidung: die Auswahl geeigneter Inhalte für diese Bildschirme. Diese Aufgabe ergänzt die Standortplanung, ist jedoch von der Entscheidung über die Platzierung der Bildschirme zu unterscheiden.

Wenn Sie bereits wissen, wo Ihre Bildschirme stehen sollen, geht es im nächsten Schritt darum, zu entscheiden, welche Inhalte Sie auf den Bildschirmen eines Freizeitzentrums zeigen sollten, damit jeder Informationspunkt während des Besuchs einen konkreten Nutzen bietet.

Häufig gestellte Fragen zur Platzierung von Bildschirmen

In der Regel empfiehlt es sich, zunächst den Eingangsbereich oder den ersten Orientierungspunkt zu prüfen, da sich viele Besucher dort einen Überblick über die Räumlichkeiten verschaffen möchten. Die genaue Position hängt jedoch von der Raumaufteilung, den Sichtverhältnissen und den Besucherströmen ab. Der Bildschirm darf weder Zugänge noch vorgeschriebene Beschilderungen beeinträchtigen.

Geben Sie jedem Bildschirm seinen Platz im Besuchererlebnis

Eine durchdachte Platzierung digitaler Bildschirme schafft die Grundlage für eine bessere Kommunikation in Ihrem Freizeitzentrum. Entdecken Sie, wie iMediaGO Sie dabei unterstützen kann, Ihre Inhalte auf die Bildschirme zu bringen.