Restaurants
So gestalten Sie eine digitale Speisekarte für Restaurants, die gut lesbar ist
Eine digitale Speisekarte für Ihr Restaurant zu gestalten bedeutet mehr, als die gedruckte Speisekarte einfach auf einen Bildschirm zu übertragen. Entscheidend ist, Kategorien, Gerichte und Preise so zu strukturieren, dass Ihre Gäste schnell finden, was sie suchen. Erfahren Sie, wie Sie Inhalte übersichtlich anordnen, eine klare visuelle Hierarchie schaffen und prüfen, ob Ihre Speisekarte auch aus größerer Entfernung gut lesbar ist.
Warum eine digitale Speisekarte auf dem Bildschirm gut lesbar sein muss
Eine gedruckte Speisekarte lässt sich näher heranholen, durchblättern und in Ruhe betrachten. Bei einer digitalen Speisekarte auf einem Bildschirm im Restaurant stehen Gäste dagegen möglicherweise mehrere Schritte entfernt, teilen sich den Blick auf den Bildschirm mit anderen und haben nur wenig Zeit, ein bestimmtes Gericht zu finden. Deshalb ist eine übersichtliche Gestaltung wichtig, die eine schnelle Orientierung ermöglicht.
Das Problem lässt sich meist nicht lösen, indem Sie die Schrift so weit verkleinern, bis alles auf den Bildschirm passt. Wenn Kategorien, Beschreibungen und Preise in einer einzigen Ansicht zusammengedrängt werden, sind wichtige Informationen schwerer zu erkennen. Überlegen Sie deshalb zuerst, welche Informationen zusammengehören und wie Sie diese sinnvoll aufteilen.
Auf einer gut lesbaren digitalen Speisekarte erkennen Gäste auf einen Blick die Kategorie, finden das gewünschte Gericht und können den zugehörigen Preis ablesen, ohne die gesamte Karte durchsuchen zu müssen. Diese Grundsätze setzen wir im folgenden Gestaltungsbeispiel von CASA OLIVA um.
Teilen Sie Ihre Speisekarte auf, bevor Sie die Schriftgröße verkleinern
Lesbarkeit hat Vorrang
Bevor Sie weitere Gerichte hinzufügen, prüfen Sie, ob die vorhandenen Gerichtsnamen und Preise auch aus der Entfernung gut erkennbar sind. Eine Speisekarte, die sich nur mühsam lesen lässt, verliert an Nutzen – selbst wenn sie das gesamte Angebot zeigt.
Gerichte nach Kategorien gruppieren
Unterteilen Sie Ihre Speisekarte beispielsweise in Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts, wenn diese Gliederung das Auffinden der Gerichte erleichtert. Jede Kategorie sollte eine gut erkennbare Überschrift und eine einheitliche Struktur haben.
Konkurrierende Blickfänge vermeiden
Heben Sie nicht jeden Gerichtsnamen, jedes Foto und jeden Preis gleichermaßen hervor. Gäste sollten zuerst die jeweilige Kategorie erkennen und anschließend die Gerichte ohne unnötige Ablenkung überblicken können.
Die Aufteilung anpassen
Wenn eine Kategorie zu viele Informationen enthält, ordnen Sie die Inhalte neu an oder verteilen Sie diese auf eine weitere Ansicht, bevor Sie die Schrift verkleinern und damit die Lesbarkeit beeinträchtigen.
Schaffen Sie eine klare Hierarchie zwischen Kategorie, Gericht und Preis
Kategorie: schafft Orientierung
Die Kategorieüberschrift zeigt Gästen, welchen Bereich der Speisekarte sie gerade betrachten. Sie sollte sich durch Schriftgröße, Schriftstärke oder Position deutlich von den Gerichtsnamen abheben.
Gericht: erleichtert die Auswahl
Gerichtsnamen sollten sich schnell erfassen lassen. Verwenden Sie eine gut lesbare Schriftart, ausreichend Abstand zwischen den Einträgen und kurze Beschreibungen, sofern diese hilfreiche Informationen enthalten.
Preis: ergänzt die wichtigsten Angaben
Platzieren Sie jeden Preis in unmittelbarer Nähe des zugehörigen Gerichts und achten Sie auf eine einheitliche Ausrichtung. Der Preis sollte leicht zu finden sein, ohne vom Gerichtsnamen abzulenken.

So kombinieren Sie ein hervorgehobenes Gerichtsfoto mit einer übersichtlichen Speisenliste
Eine digitale Speisekarte kann einen Bereich für das Foto eines Gerichts und einen weiteren für die Speisenliste der jeweiligen Kategorie vorsehen. Diese Anordnung ist besonders dann sinnvoll, wenn das Foto die Wiedererkennung eines Gerichts erleichtert, ohne die Lesbarkeit der übrigen Speisen zu beeinträchtigen.
Bei CASA OLIVA kann die Burrata mit gerösteten Tomaten im Bildbereich der Vorspeisen erscheinen, während Schinkenkroketten, Haussalat, Patatas bravas und knusprige Calamari mit ihren Preisen übersichtlich aufgelistet werden. Das Foto ergänzt die Speisekarte, ersetzt aber keine Informationen und macht aus der Kategorie keine eigenständige Werbekampagne.
Dasselbe Gestaltungsprinzip lässt sich auf Hauptgerichte und Desserts übertragen. Anordnung, Abstände und Typografie bleiben dabei einheitlich. Diese Aufteilung ist jedoch keine feste Vorgabe: Je nach verfügbarem Platz und Textumfang kann eine rein typografische Gestaltung ohne Fotos besser lesbar sein.
Beispiel für eine gut lesbare digitale Speisekarte: Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts
Wie sich eine digitale Speisekarte übersichtlich gestalten lässt, zeigt das Beispiel CASA OLIVA mit drei separaten Ansichten: einer für Vorspeisen, einer für Hauptgerichte und einer für Desserts. So erhält jede Kategorie ausreichend Platz, ohne dass die Schrift unnötig verkleinert werden muss.
Vorspeisen. Burrata mit gerösteten Tomaten — 10,90 €; Schinkenkroketten — 7,90 €; Haussalat — 7,50 €; Patatas bravas — 6,90 €; Knusprige Calamari — 9,50 €.
Hauptgerichte. Burger nach Art des Hauses — 13,90 €; Gegrilltes Hähnchen — 14,50 €; Reis mit Gemüse — 13,50 €; Lachs vom Grill — 16,90 €; Entrecôte mit Kartoffeln — 19,50 €.
Desserts. Käsekuchen — 6,50 €; Schokoladen-Brownie — 6,00 €; Crema catalana — 5,50 €; Hausgemachtes Eis — 5,00 €; Obst der Saison — 4,90 €.
In jeder Ansicht bildet die Kategorie die oberste Gliederungsebene. Die Gerichte folgen einer klaren Lesereihenfolge, und die Preise sind einheitlich ausgerichtet. Fotos der Burrata, des Burgers nach Art des Hauses und des Käsekuchens können die jeweiligen Bereiche visuell ergänzen, ohne die wichtigste Aufgabe der Speisekarte zu beeinträchtigen: Gästen einen schnellen Überblick über alle angebotenen Gerichte und Preise zu ermöglichen.
Die Aufteilung auf drei Bildschirmansichten dient hier der Veranschaulichung und ist keine allgemeingültige Regel. Eine kürzere Speisekarte könnte auf einer einzigen Ansicht Platz finden, während eine umfangreichere Karte möglicherweise eine andere Aufteilung benötigt.

So prüfen Sie, ob Ihre digitale Speisekarte auch aus der Entfernung gut lesbar ist
Prüfen Sie die Lesbarkeit aus Sicht Ihrer Gäste
Betrachten Sie die digitale Speisekarte von den Stellen aus, an denen Ihre Gäste sie tatsächlich lesen sollen. Eine gute Darstellung auf dem Arbeitsmonitor allein reicht nicht aus.
Suchen Sie gezielt nach einem Gericht
Versuchen Sie, eine Kategorie, ein bestimmtes Gericht und den zugehörigen Preis zu finden, ohne die gesamte Ansicht mehrfach durchsuchen zu müssen. Ist das schwierig, überprüfen Sie die Reihenfolge und die Abstände.
Überprüfen Sie Kontrast und Schriftgröße
Prüfen Sie, ob die Schrift bei den üblichen Lichtverhältnissen im Restaurant gut erkennbar ist. Passen Sie bei Bedarf den Kontrast, die Schriftstärke und die Platzaufteilung an.
Optimieren Sie die Gestaltung und prüfen Sie erneut
Ist die Speisekarte schwer lesbar, vereinfachen Sie die Gestaltung, ordnen Sie die Elemente neu an oder vergrößern Sie die betreffenden Inhalte. Überprüfen Sie die Lesbarkeit nach jeder wesentlichen Änderung erneut.
So bleibt Ihre digitale Speisekarte übersichtlich, wenn Sie Gerichte und Preise ändern
Eine digitale Speisekarte sollte nicht jedes Mal an Übersichtlichkeit verlieren, wenn Sie ein Gericht austauschen oder einen Preis ändern. Einheitliche Kategorien, Schriftgestaltung, Abstände und Ausrichtungen sorgen dafür, dass Ihre Speisekarte auch nach Aktualisierungen klar strukturiert und gut lesbar bleibt.
Wenn Sie ein neues Gericht hinzufügen, prüfen Sie zunächst, ob es sich in die bestehende Struktur einfügt. Wird die Liste zu lang, sollten Sie die Inhalte neu anordnen, statt sie auf engerem Raum zusammenzudrängen. Achten Sie bei Preisänderungen darauf, dass jeder Preis weiterhin eindeutig dem richtigen Gericht zugeordnet ist und die Formatierung zur übrigen Speisekarte passt.
Eine einheitliche Gestaltung bedeutet nicht, dass das Design unveränderlich bleiben muss. Entscheidend ist, dass jede Anpassung die vertraute Struktur beibehält und Sie anschließend erneut prüfen, ob alle Inhalte gut lesbar sind.
Eine gut lesbare Speisekarte ist nur ein Teil der visuellen Kommunikation in Ihrem Restaurant. Wenn Sie weitere Möglichkeiten entdecken möchten, erfahren Sie hier, welche Inhalte Sie auf den Bildschirmen Ihres Restaurants zeigen können bei der Orientierung.
Wenn Sie statt der gesamten Speisekarte ein bestimmtes Angebot bewerben möchten, erfahren Sie hier, wie Sie ein Produkt auf den Bildschirmen Ihres Restaurants hervorheben bei der Orientierung.
Preise auf einer Speisekarte einheitlich auszurichten, ist etwas anderes als zu entscheiden, welches Element bei einer Werbeaktion im Vordergrund stehen soll. Mehr dazu erfahren Sie im Artikel Produkt oder Preis: Was sollte auf Restaurantbildschirmen im Vordergrund stehen? bei der Orientierung.
Wenn Sie Ihren ersten Bildschirm für Ihr Restaurant vorbereiten, hilft Ihnen unser Einsteigerleitfaden für Digital Signage in Restaurants bei der Orientierung.
Sobald die Struktur Ihrer Speisekarte feststeht, erfahren Sie mehr über die Digital-Signage-Lösung von iMediaGO für Restaurants bei der Orientierung.
Häufig gestellte Fragen zur Gestaltung digitaler Speisekarten
Präsentieren Sie eine übersichtliche digitale Speisekarte auf den Bildschirmen Ihres Restaurants
Eine gut lesbare digitale Speisekarte beginnt mit einer übersichtlichen Gestaltung. Entdecken Sie die iMediaGO-Lösung für Restaurants und erfahren Sie, wie sich visuelle Kommunikation in Ihren Restaurantbetrieb integrieren lässt.
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